Rückblick auf das 150-jährige Jubiläum



  • Tischtennisturnier
  • Die Ausstellung
  • Blumenteppich an Fronleichnam
  • Infomobil



Jede Menge Spaß beim Tischtennisturnier der Kolpingsfamilie - Pfarrer Geißler erst im Endspiel bezwungen


Jede Menge Freude hatten die Teilnehmer am Tischtennisturnier aus Anlass des Jubiläums der Bühler Kolpingsfamilie.
An drei Abenden wurde in drei Altersklassen um die Punkte gekämpft. Viel wichtiger aber war der Spass am Spiel und das gemütliche Beisammensein an den Tischtennisplatten oder im Alban-Stolz-Park rund ums Kolping-Infomobil, wo von der Kolpingsfamilie fürs leibliche Wohl gesorgt wurde. Diese Freude zog sich durch bis zum Finale, bei dem in der Gruppe der Erwachsenen für viele überraschend Pfarrer Geißler auf den im Lauf des Turniers zum hohen Favoriten gewordenen Rolf Schuhmacher stieß. Vom Publikum und spontan gebildeten Fanclubs angefeuert lieferten sich die beiden ältesten Turnierteilnehmer ein Spiel, bei dem es nicht immer ganz bitterernst zuging, aber das alle Anwesenden begeisterte. Erwartungsgemäß gewann Rolf Schuhmacher im sportlichen Bereich deutlich, während sich in den von beiden abgegebenen humorvollen Spielkommentaren die Gegner in nichts nachstanden.
Rolf Schuhmacher, der in Köndringen wohnt, hatte aus der Zeitung vom Tischtennisturnier erfahren und war eigens jeden Abend nach Bühl gekommen und wurde so zu einem gern gesehenen Freund der Kolpingsfamilie und eine Bereicherung der Festwoche, so dass ihm wirklich jeder diesen Sieg gönnte.
So war auch der unterlegene Pfarrer der erste Gratulant, der auch den Goldenen Tischtennisschläger und ein 5-Liter Bierfass als Preis der Kolpingsfamilie überreichte. Schokolade statt Bier gab es zusätzlich zum "Goldenen Schläger" für die Sieger in den anderen Altersklassen. Bei den 15-18jährigen bezwang Christoph Blum im Endspiel Marius Knapp und bei den 9-14jährigen siegte Mike Meier über Marcel Seyfried. Gewonnen haben aber alle Teilnehmer und Zuschauer in dieser durchweg fröhlichen Festwoche.






Der Sieger Rolf Schuhmacher von der Altersklasse "über 40"


Anschließender Hock ums Infomobil



Die Ausstellung


Am Montagabend, zu Beginn der Kolpingfestwoche, wurde im Haus Alban Stolz die Ausstellung über Kolping und seine 150-jährige Geschichte in Bühl von Oberbürgermeister Hans Striebel und Stadtpfarrer Wolf-Dieter Geißler eröffnet.
Egon Schempp und Ulrike Müller von der Kolpingsfamilie Bühl haben in Zusammenarbeit mit Dr. Marco Müller vom stadtgeschichtlichen Institut viele Informationen über Adolph Kolping, den Gesellenvater, die Gründung der Kolpingsfamilie Bühl sowie deren Aktivitäten in den letzten 150 Jahren gesammelt und diese auf Plakaten, in Vitrinen und anderem Anschauungsmaterial dargestellt. Eine kleine Schuhmacherwerkstatt zeigt, wie der Arbeitsplatz von Adolph Kolping als Schuhmacher ausgesehen haben könnte, bevor er seinen Weg als Priester und Gesellenvater einschlagen konnte. Viele Informationen über die Gründung der Kolpingsfamilie Bühl, ihre Anfangszeit, Vereinslokale, Wanderfürsorge und die Passionsspiele , sowie Bilder und Plakate von vergangenen Festen und Jubiläen bis zu Aktionen in der heutigen Zeit sind zu sehen. Der Bühler Bürgersohn, Alban Stolz (1808 - 1883), der in Freundschaft dem Gesellenvater Adolph Kolping verbunden war, ist ebenfalls in die Ausstellung eingebunden. So ist an einer Puppe das handgestickte Messgewand zu sehen, das Alban Stolz der Bühler Pfarrgemeinde, zur Einweihung der neuen Kirche 1877, gestiftet hat. Wer sich an einem Quiz zur Ausstellung beteiligen möchte, kann einen Kolping-Rucksack mit Jubiläumstasse gewinnen.
Die Ausstellung befindet sich bis zum 1. Juni im Haus Alban Stolz und kann dort von Dienstag bis Donnerstag während des Jedermanns-Tischtennis-Turniers, am Freitag nach der Maiandacht, am Samstagnachmittag von 15.00 bis 17.00 Uhr und am Sonntag nach dem Festgottesdienst besichtigt werden. Danach wird die Ausstellung im Stadtmuseum zu sehen sein, die dort am 8. Juni um 11.30 Uhr von Oberbürgermeister Hans Striebel und Stadtpfarrer Wolf-Dieter Geißler eröffnet wird.




Die Handwerkerwerkstatt





Der Kolping-Blumenteppich an Fronleichnam


Anläßlich des 150 jährigen Jubiläums der Kolpingsfamilie Bühl, gestalteten Mitglieder der Kolpingsfamilie eine Station bei der Fronleichnamsprozession in Bühl. Am Johannesplatz wurde früh morgens der Altar aufgebaut und das Kolping-K als Blumenteppich gelegt. Jugendliche der Kolpingsfamilie gestalteten mit Pfarrer Geißler inhaltlich die Station. In Dialogen brachten sie zum Ausdruck, dass damals Adolph Kolping den Gesellen in ihrer Not half, so wie sich heute die Kirche und die Kolpingsfamilien der Not der Menschen annehmen. Jesus schenkt sich uns in der Eucharistie und wir dürfen diese Liebe an unsere Mitmenschen weitergeben - mit Adolph Kolping als Vorbild.









Das Infomobil



Kolping-Infomobil

Am Samstag den 3. Mai stand das Kolping-Infomobil zum ersten Mal für alle bereit. Auf dem Hof von Firma Oberföll konnten sich die Bürger auf dem Weg zum Markt über den Verbandsgründer Adolph Kolping und die Geschichte der Kolpingsfamilie Bühl informieren. Das Infomobil mit Mitgliedern der Kolpingsfamilie Bühl ist ausgestattet mit viel Information für Jugendliche und Erwachsene und auch einem Malangebot für Kinder. über einen Fragebogen will die Kolpingsfamilie mit den Vorbeikommenden ins Gespräch kommen. Auf diesem Fragebogen können die Bühler ankreuzen, was sie über das Programm der Kolpingsfamilie wissen und aufschreiben, welche Wünsche sie haben. Es besteht auch die Möglichkeit beim Infomobil-Kolpingquiz mit zu machen - natürlich stehen Ihnen die Kolpingsmitglieder beim Ausfüllen mit Rat und Tat zur Hilfe. Als Hauptpreis winkt ein Kolping-Rucksack voll schöner überraschungen. Zum Einstieg oder als Dankeschön fürs Mitmachen sind alle zu einer Tasse Kaffe und einem Kolpingmuffin eingeladen! Die folgenden 3 Samstage wird das Infomobil an weiteren Orten der Bühler Innenstadt auf Adolph Kolping und das 150-jährige Kolpings-Jubiläum aufmerksam machen.










19. Februar 2013